Herbst-Zeit ist Quetsche-Zeit

Wenn der Herbst naht, freut man sich in der Pfalz wieder auf die Quetsche. Ein sehr beliebtes Gericht ist dabei der Zwetschgenkuchen, der in der Pfalz sehr gern zusammen mit einer deftigen Kartoffelsuppe gegessen wird: Quetsche-Kuche mit Grumbeer-Supp. Gern stellen wir euch in diesem Beitrag ein schönes Rezept dafür bereit, wie wir es gern essen.

Für den Kuchen (für 4-6 Personen) braucht ihr:

  • 1kg Zwetschgen
  • 6 Eier
  • 250g gemahlene Mandeln
  • 50g Mehl (gern glutenfrei)
  • 125g Zucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver

Die Zwetschgen waschen, entsteinen und die Hälften jeweils leicht einschneiden. Für den Teig die Eier trennen und aus dem Eiweiß einen schönen, festen Eischnee schlagen. Inzwischen die gemahlenen Mandeln, das Mehl (wenn ihr glutenfreies Mehl nehmt, dann ist der gesamte Kuchen glutenfrei) und das Backpulver miteinander gut durchmischen. Zum Eischnee nun langsam den Zucker nach und nach hinein rieseln lassen und die Eigelbe Stück für Stück unterziehen. Zum Schluss die Mehlmischung nach und nach unterheben.

Den Kuchenteig nun in eine vorbereitete, runde Springform geben und anschließend die Zwetschgen-Hälften jeweils Hochkant in die Teigmasse stellen. In der Mitte beginnen und in Kreisformen bis ganz außen an den Rand alle Zwetschgen hineinstellen. Den fertigen Kuchen nun bei ca. 170 Grad im Umluftofen für ca. 45min backen. Immer mal wieder mit dem Holzstäbchen prüfen (vor allem in der Mitte des Kuchens), ob die Teigmasse schon gut durchgebacken ist.

Kuchen nach der Backzeit aus dem Ofen holen, die Springform lösen und gut auskühlen lassen. Wer mag, kann den Quetsche-Kuchen nun noch mit Puderzucker bestäuben.

Für die Suppe (4-6 Personen) benötigt ihr:

  • 1 Hockaido Kürbis
  • 6-8 mittelgroße Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 2 Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 200ml Sahne
  • etwas Olivenöl
  • Kräuter nach Belieben (z.B. Schnittlauch, Basilikum, Kresse etc.)

Den Kürbis teilen und die Kerne mit dem Löffel herausnehmen bzw. -schaben. Danach die Kürbishälften in ca. 1,5 bis 2cm dicke Streifen schneiden und aus den Streifen jeweils Stücke schneiden. Die Kartoffeln schälen und ebenfalls in ca. 1,5 bis 2cm große Würfel schneiden. Die Karotten schälen und ca. 1cm große Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und fein hacken.

In einem mittelgroßen Suppentopf etwas Olivenöl geben und darin zunächst die Karotten und Zwiebeln dünsten – sie geben eine gute Grundlage für den Geschmack. Anschließend die Kartoffeln und die Kürbisstücke hinzufügen und ebenfalls anschwitzen. Wenn alle Zutaten ein wenig Farbe bekommen haben, mit etwas Gemüsebrühe (wenn ihr habt und noch mehr Würzigkeit mögt) oder Wasser und der Sahne ablöschen (normalerweise könnte man hier auch Weißwein oder etwas Zitrone zum ablöschen nehmen – es hat uns uns unserem zwei-Jährigen Sohnemann aber ohne natürlich besser geschmeckt – und uns auch). Sahne und Wasser soweit auffüllen, dass alle Zutaten mit Flüssigkeit bedeckt sind und bei kleiner Flamme vor sich hinköcheln lassen, bis die Kartoffeln den für euch gewünschten Biss haben (alle anderen Zutaten sind nach dem Anrösten im Topf meist schon bissfest). Frische Kräuter hinzugeben und servieren.

Wenn ihr nun schon Lust auf Zwetschgen und Kartoffeln bekommen habt, gibt es auch allerlei Leckereien, die entweder sogar gut dazu passen oder ebenfalls ganz lecker sind – je nach Tageszeit und Geschmack:

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